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Projekt: 

„Zelt der Völker” Bethlehem – Palästina

Monatsbericht für Oktober 2004 15kB
Monatsbericht für Juni/Juli/Aug./Sept.
25kB

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Presseberichte
Impressum
   
 

Hilferuf aus Bethlehem: „Dahers Weinberg darf nicht enteignet werden”
Viele Menschen sind machtlos gegen das Unrecht, das in Palästina geschieht. Sie haben nicht die Kraft sich dem Unrecht zu widersetzen, sind zu beschäftigt mit dem Krieg gegen den Terror und sehen nicht was täglich in Palästina passiert.

Viele fragen aber – was können wir tun?

  • Schreiben Sie einen Brief an die israelische Regierung
  • Machen Sie die Geschichte des Weinberges bekannt
  • Erzählen Sie die Geschichte vielen Menschen weiter
  • Informieren Sie Menschrechtsorganisationen, Kirchengemeinden, Presse...
  • Unterstützen Sie die Familie Nassar finanziell, um die Gerichtskosten tragen zu können

Internationaler Druck kann die Entscheidung beim Obergericht in Israel beeinflussen.

Es ist Zeit nicht mehr Land zu enteignen, nicht mehr Siedlungen zu bauen, nicht mehr Völker zu unterdrücken.
Danke für Ihre Solidarität.

Ansprechpartnerin: Rosalinde Göppel

Chronik der Ereignisse

März 2003
Josef Göppel MdB interveniert beim israelischen Botschafter in Berlin.
5. Februar 2003
Die erste Sitzung beim Obergericht in Israel findet statt.
26. Januar 2003
2 Tage vor der Wahl in Israel beginnen Siedler mit der Bautätigkeit an einer Ost-Straße. Viele andere palästinensische Grundstücke werden durchkreuzt, Bulldozer und Traktoren erreichen die östliche Ecke des Weinbergs. Es wurde versucht die Arbeiter zu stoppen – leider ohne Erfolg.
Oktober 2002
Mitten in der Nacht bauen israelische Siedler mit einem Bulldozer einen Weg durch das Land und zerstören Olivenbäume. Die zerstörten Steinmauern werden von der Familie wieder aufgebaut. In der nächsten Nacht kommen die Siedler wieder und bauen einen noch breiteren Weg.
Der Rechtsanwalt versucht vor dem Obergericht in Israel einen Baustopp zu erreichen.
Die Steinmauern wurden von der Familie wieder aufgebaut und das zerstörte Land gepflügt.
Die Lage ist momentan ruhig.
Januar 2002
Antrag gegen die Enteignung eines Teils des Weinberges aus politischen Gründen wird vom Militärgericht nach 10jährigem Rechtsstreit abgelehnt.
Der Menschenrechtsanwalt Jonathan Kuttab aus Jerusalem wird sofort mit dem weiteren Verfahren beauftragt. Der Fall kommt vor den Obersten Gerichtshof in Israel.
September 1999
Siedler beginnen entlang der „Siedlerstraße” Bäume zu pflanzen, indem Büsche und Pflanzungen der Familie Daoud Nassar einfach abgehackt werden. Nach 3 Wochen ist ein Stopp der Arbeiten erreicht worden. Weder die Siedler noch die Familie dürfen auf dem Grundstück arbeiten.
Juli 1999
Vor Gericht wird versucht einen Baustopp zu erreichen.
Mai 1999
Siedler und eine private Baugesellschaft beginnen unter Schutz der israelischen Armee und der Grenzpolizei eine Hauptstraße eine West-Straße zu bauen. Die nördliche Ecke des Weinberges und viele weitere palästinenische Grundstücke werden durchkreuzt.
April 1999
Eine Siedlergruppe dringt mitten in der Nacht auf das Grundstück und rodet mit Bulldozern eine Straße. Die Straße wird mit einer bereits existierenden, asphaltierten Straße zum nahegelegenem Dorf Nahalin verbunden.
Die Familie und die betroffenen Nachbarn werden sofort aktiv und reparieren die Schäden.
März 1999
Siedler betreten unbefugt das Grundstück und beginnen junge Ölbäume auszureißen.
Oktober 1991
Die Enkel von Daher Nassar erfahren zufällig, dass die israelische Militäregierung mehr als 30 Hektar des Landes beschlagnahmen wollen.
Begründung: Das Land ist seit einiger Zeit unbebaut und deshalb hat das Land für Israel keinen Besitzer.
Seitdem liegt der Fall vor dem Miltärgericht.
6 Tage Krieg
Arabisch-Israelischer Krieg
2. Weltkrieg
Anfang der dreißiger Jahre
Beginn des Konfliktes zwischen Juden und Arabern in Palästina.
Im Jahr 1924
Kauf des Grundstückes durch Daher Nassar.
Das Land ist 42 Hektar groß und liegt etwa 9 km südlich von Bethlehem auf einem wunderschönen Hügel, ca. 950 m ü.M. Von dort hat man einen herrlichen Blick nach Westen bis zum Mittelmeer.
   

 


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© 2000 Elisabeth Geßler