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Antrag auf Zuwendung vom Förderkreis Tilapia Emsland e.V. für die

Leprastation in Madagaskar


Projektziele
   
Presseberichte
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Beschreibung: Eine bessere Ernährung der Leprakranken, deren Kinder und für die Mitglieder des Zentrums. Den Lebensunterhalt erleichtern und zur Nachahmung anregen.
Zielgruppen: Vor allem für die Lepra-Kranken die in unserem Zentrum aufgenommen und behandelt werden (Intensivpflege). Auch für die ehemaligen Patienten, die nicht mehr arbeiten können, die ihre Felder nicht mehr bewirtschaften können da ihnen viele bzw. alle Finger und Zehen fehlen.
Soziales Umfeld: Die Kranken haben viele Probleme mit der Integration. Im Allgemeinen werden sie ausgeschlossen und haben es somit noch schwerer wie die allgemeine Landbevölkerung. Meistens können sie landwirtschaftliche Arbeiten nicht mehr verrichten. Die Arbeit mit der Erde beeinträchtigt die Pflege der Wunden.
Finanzielle Situation: Diese Gruppen haben nichts bzw. müssen für die Arbeit auf ihren Feldern bezahlen. Das Zentrum hilft so gut es kann, damit diese Kranken überleben. Das Zentrum bekommt sehr wenig Hilfe von Außen. Die Erträge vom Garten und den Reisfelder des Zentrums, decken nur ein zehntel der erforderlichen Mittel.
Weitere Ziele: Wir haben nur ein Ziel. Die Fischhaltung zu verbessern und zu vergrössern um an erster Stelle die Kranken zu versorgen und dann die anderen Bewohner des Zentrums. Dies ist eine Verbesserung für uns alle und für die Heilung der Kranken.
     
Projektbeschreibung

Klima in der Region:

Wir liegen hier auf dem Haut plateau mit ca. 1.000 m hoch und haben eine Regenzeit von November bis März, in dieser Zeit fallen 1300 m³ Regen an durchschnittlich 160 Tagen, mit Temperaturen von 15 bis 28 °C. Die Trockenzeit beginnt im April und endet im Oktober mit Temperaturen von 10 bis 32 °C.
Lage der Teiche: Ca. 400m vom Zentrum entfernt, neben unseren Reisfeldern. Ein offener Kanal bringt das Wasser zu den Teichen und den Reisfeldern.
Boden, Wasserversorgung: Wir haben einen Laterit-Boden, er hält das Wasser. Die Zuleitung erfolgt über einen kleinen Kanal, das ganze Jahr über.
Technische Einzelheiten: Wir graben einen Teich von 4 x 10 m, mit einer Tiefe von 1,50 m, der Rand soll mit einer Reihe Bruchsteine gesichert werden. Anschliessend wird ein Zaun um beide Teiche angelegt, zum Schutz vor Tieren und Dieben
  Wir müssen 320 Bruchsteine, 3 Sack Zement, 102 m Maschendraht und 200 Fingerlinge kaufen
  Hier gibt es bereits mehrere Fischteiche, wo wir unsere Fingerlinge kaufen können.
   
Die Kosten
  Bau eines Teiches von 4 x 10 m mit 11 Mann,
in 20 Tagen
440, -- €
  Randschutz des Teiches mit 320 Bruchsteinen
à 0,16 €
52, -- €
  Fischbrut 200 Stück à 0,12 € 24, -- €
  Zaun um alle Teiche, 102 m à 2,50 € 255, -- €
  Zement : 3 Sack à 10,-- € 30,--€
  Arbeitslohn für Randschutz und Zaun 54, -- € 855, -- €
  Die Verbesserung des
vorhandenen Teiches 100,-- €
955,-- €
  Unvorhergesehenes 45,-- €  
 
    1.000,--€
  Wie bereits oben beschrieben, können wir keine Kosten übernehmen.
     
Antrag auf Zuwendung von Förderkreis Tilapia Emsland e.V.
Informationen über den Antragsteller
Name der Organisation: LAPAN'NY FANANTENANA
Adresse: Foyer des Lépreux
Lapan'ny Fanantenana
B.P. 45 Ambohimahazo
306 Ambositra / Madagaskar
  Telefon u. Fax über das Schwesternhaus in Ambositra
Tel. und Fax: 00261.20.47 711 43
Verantwortlich: Seour Sophie RASOAMBOLAMANANA
Diözese: Ambositra / Fianarantsoa (Madagaskar)
Referenz: Soeurs de Jeanne Delanoue (Orden)
Mutterhaus in Frankreich : Saumur /Angers / Frankreich
Bankverbindung: BNI Crédit Lyonnais Madagascar
Agence: Ambositra / Madagaskar
Konto-Nr.: 50 460630 7 020 0 00
   
Allgemeine Informationen
 

Wir haben, hier in Madagaskar, 4 politische Parteien, die meisten sind sehr schwach nur die Regierungspartei ist stark. Die Bevölkerung hängt sehr stark an alten Bräuchen und an der Tradition. Der Boden ist nicht fruchtbar, die Bauern müssen hart arbeiten um zu überleben. Die Landbevölkerung beträgt 80 %. Der Landbesitz ist ungleich verteilt, die meisten sind nur Pächter und zahlen einen hohen Anteil der Ernte als Pacht.

Nicht alle haben einen Gemüsegarten, die meisten essen hauptsächlich nur Reis und Maniok. Fisch wird gerne gegessen, er wird oft in den Reisfeldern ausgesetzt und mit dem Reis zusammen kultiviert, aber nur in der Regenzeit. Sonst kann man getrocknete Meeresfische kaufen, die sich aber kaum einer leisten kann.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung Ambohimahazo, den 29. Jully 2003

gez.: Schwester Sophie RASOAMBOLAMANANA
(Verantwortliche der Leprastation)

 
 
Weitere Auskünfte bei
Heinz Herde, Regmannsdorf 5, 91567 Herrieden – E-Mail: k.herde@gmx.de

 


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© 2000 Elisabeth Geßler