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Die als wirtschaftlich sinnvoll eingestufte Sanierung setzt aber
voraus, dass das Gebäude mit seinem Umfeld mit Leben erfüllt werden
kann. Die Finanzierung des Sanierungsprojektes kann geschultert
werden, denn seitens der Regierung von Mittelfranken sei bereits
unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderwürdigkeit signalisert
worden. Nach den Worten des Stadtoberhauptes seien die nächsten
Monate zu nutzen, um realisierbare Ideen zur Gebäudenutzung voranzutreiben.
Dabei hoffe er auf die Kreativität und Unterstützung des "Eine
Welt e.V."
Ins Gespräch gebracht wurde ein "Welt-Stadt-Cafe", das eine Verbindung
zwischen regionalen und globalen Aspekten herstellen könne. Eignen
würden sich die sanierten Räumlichkeiten sicher auch für Projektarbeiten
und Aktionen mit Schulen im sozialen und kulturellen Bereich.
Denkbar wäre auch die Einrichtung einer Umwelt- und Energieberatungsstelle,
der immer mehr Bedeutung zukommen werde. Dienstleistungs- und
Treffpunktcharakter würden bestimmt für die erforderliche Akzeptanz
sorgen. Bei der Findung einer sinnvollen Nutzung will man auch
Personen und Einrichtungen außerhalb des "Eine Welt e.V." ins
Boot holen. Man denkt hierbei beispielsweise an die Region Hesselberg
oder die FH Triesdorf.
In der Diskussion wurde das Gebäude als "Kleines Bildungshäuschen"
mit regionalen, ökologischen, touristischen und regenerativen
Aufgaben bezeichnet, dessen Erhalt anzustreben sei. Mitglieder
des Vereins "Eine Welt e.V." erklärten sich abschließend zur Mitarbeit
in einem Arbeitskreis bereit, der vorhandene Ideen vorantreibt,
diese inhaltlich gestaltet und präsentiert und damit auch wichtigte
Aufklärungsarbeitet leistet. Übereinstimmend war das Bestreben
zum Erhalt eines wichtigen denkmalgeschützten Gebäudes beizutragen.
Text: Rudolf Eder
Bild: Benno Goth
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